Unternehmensgeschichte

Drei Jahrhunderte Firmengeschichte

Von der Firmengründung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs

Im Jahre 1852 errichtete der Kleinschmied Johann Dietrich Geck in einem ererbten Bauernhaus eine Schmiede, in der er zunächst Ketten und Teile für die Bauern in seinem Heimatraum anfertigte. Wenige Jahre später wurden dann schon Huthaken, Kistengriffe und Zinkknöpfe für Türen und Fenster hergestellt.

Der Firmengründer Johann Dietrich Geck
Johann Dietrich Geck
1865 zählte die Belegschaft schon 8 Mitarbeiter. Aber nicht nur die Anzahl der Beschäftigten nahm immer weiter zu. Im Laufe der Zeit wurde das 1864 neu errichte Firmengebäude immer weiter ausgebaut. 1884 mußte dann doch schließlich ein Neubau die räumlichen Engpässe ausgleichen. Kurze Zeit später wurde auch die erste Dampfmaschine angeschafft, um unabhängig von der Wasserkraft zu werden.

Am 22. Juli 1889 verstarb der Firmengründer im Alter von nahezu 72 Jahren und hinterließ ein aufstrebendes und gesundes Unternehmen. Von nun an leiteten Heinrich Geck und Ernst Altrogge die Geschicke der Firma.

1906 wurde das Gebäude Werk Hammer erworben. Dort wurde die Fertigung von Drahtwaren eingerichtet, wie Fleischhaken, Klavierhaken, Ringschrauben, die auch noch heute Teil der Produktpalette sind. Der erste Ausbau erfolgte noch vor dem 1. Weltkrieg. 1910 beschäftigte das Unternehmen schon 24 Menschen.
Der Erste Weltkrieg brachte dann die Entwicklung jäh zum Stillstand.

Die Zeit der Weimarer Republik bis zum Ende des "Dritten Reichs"

Nach dem Zusammenbruch, der Revolution und dem Frieden wurde es durch große Anstregungen möglich, neu anzufangen, Arbeit für die Menschen zu beschaffen und die Folgen des Krieges zu überwinden.

Gründerhaus mit Anbau (1865)
Gründerhaus mit Anbau
Ende der zwanziger Jahre wurden vor allem Artikel für die Möbelindustrie und Teile für militärische Ausrüstung gefertigt. Durch die Erschließung von Auslandsmärkten wuchs die Mitarbeiterzahl auf 160 Menschen an.

1939 erfolgte eine größere Erweiterung des Werks Hammer. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges mußte die Produktion auf Kriegsgüter umgestellt werden.

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts

Nach dem Zusammenbruch 1945 mußte ein neuer Anfang gemacht werden. Dies gelang mit einem treuen und qualifizierten Stamm von Mitarbeitern, wie ihn die Firma auch heute noch aufweisen kann.
So lief die Fabrikation mit Beschlägen, Huthaken, Drahtwaren, Reisekleiderbügel, Möbelinnenbeschlägen und Kleiderbügel-Zubehör wieder an.

1946 wurde dann eine neue Gesellschaft gegründet. Geschäftsführer wurden Hermann Dietrich Geck, sein Sohn Hans und Werner Altrogge.

1960 wurde aufgrund akuten Arbeitskräftemangels eine Produktionsstätte im Raum Kamen eingerichtet. In insgesamt 16 Jahren diente dieses Werk vor allem der Weiterverarbeitung der von den Stammwerken in Altena gefertigten Halbfertigware.
Zu dieser Zeit wurden die ersten Lochplattenhaken angeboten und so der Grundstein für die weitere Ausrichtung des Unternehmens gelegt.

Fuhrpark (1950)
Fuhrpark 1950
Von 1951-1970 lag die Geschäftsführung allein in den Händen von Werner Altrogge. Seine Nachfolger wurden Hans Joachim Trimpop und Jürgen Görlich.
In dieser Zeit wurde Geck von einem Unternehmen, welches Drahtwaren für die Möbelindustrie herstellte, konsequent zu einem Zulieferer der Ladenbauindustrie umgebaut. Der Bereich Ladenausstattung bzw. Ladeneinrichtung steht seitdem im Fokus des Unternehmens.

Zum Zeitpunkt des 125 jährigen Firmenjubiläums 1977 beschäftigte das Unternehmen nun schon 185 Arbeiter und Angestellte und verarbeitete schon beachtliche 2.000 Tonnen Draht und Bandeisen pro Jahr.

Durch einen hohen Automationsgrad in der Fertigung sowie der Möglichkeit galvanische Oberflächen im eigenen Hause aufzubringen, gelang es dem Unternehmen, den sich immer stärker entwickelnden Selbstbedienungsmärkten und deren Anforderungen gerecht zu werden.

Im weiteren Verlauf der neunziger Jahre wurden die Kapazitäten in den bestehenden Werken immer knapper und es wurde zu Beginn der Neunziger Jahre das jetzige Werk III von der Firma Enders erworben, und die dort vorhanden Räumlichkeiten auf die Firmenbedürfnisse zugeschnitten.
Durch die Hinzunahme von Displaylösungen in die Produktpalette wurde 1991 ein Firmenkomplex in Brandenburg erworben, der genug Platz bot, diese großvolumigen Teile zu produzieren.

1990

Zu Beginn der Neunziger erwarb Geck das jetzige Werk III an der Altenaer Straße. Gleichzeitig wurde das Produktspektrum um Displaylösungen erweitert. Das 1991 in Luckau, Brandenburg, bezogene Werk war und ist bestens geeignet, um diese großvolumigen Teile zu produzieren. Eine eigene Pulverbeschichtungsanlage bietet dabei einen erheblichen Vorteil. Heute umfasst das Sortiment 20.000 verkaufsfähige Artikel, von denen 6.000 ständig am Lager sind, entweder als Standard oder aber als Sonderanfertigung, die für Kunden bevorratet werden.

Im Jahre 1994 wurde Jürgen Görlich alleiniger Geschäftsführer der Firma. Drei Jahre später präsentierte sich die J.D. Geck GmbH erstmals im damals noch recht neuen Medium Internet.

Mitte 1999 beginnt der Bau des mittlerweile fünften Werks in Lüdenscheid. Hier entstand innerhalb kürzester Zeit ein modernes Hochregallager und das neue Versandzentrum.

Zum Zeitpunkt des 150 jährigen Firmenjubiläums im Jahr 2002 beschäftigte das Unternehmen über 360 Mitarbeiter.

Seit dem 1.7.2003 ist Oliver Görlich geschäftsführender Gesellschafter im Unternehmen.

Aktuell

Geck erschließt zwei neue Produktbereiche. Durch den Einstieg in die Kunstoffverarbeitung wird das Sortiment um Lösungen im Bereich der Preisauszeichnung erweitert. Darüber hinaus wird Geck mobil. Klassische Einkaufswagen und Sonderlösungen für Transportbedürfnisse im Handel kommen zum bestehenden Angebot hinzu.
Die J.D. Geck GmbH verfügt über Niederalssungen und Partner in Europa, Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und Indien. Mit rund 500 Mitarbeitern weltweit hat Geck es sich zur Aufgabe gemacht, weitere internationale Märkte zu erobern. Mit der bewährten Qualität- „ made in germany“.

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Geck führt ein umfangreiches Sortiment an Kunststoff-Produkten zur Preis-auszeichnung und Verkaufsförderung.

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